Archiv für den Monat: August 2019

29.8.19

Kaum ist wieder eine Woche vorbei, steht bei meinem Vater das erste Böschungsmodul fast fertig auf dem Tisch. Dabei haben wir erst gestern damit begonnen.

Was war sonst noch ?

  • Die Gleise für das Abstellregal kamen Anfang der Woche und ich habe die ersten 6 Bretter bereits fertig. Gestern in das Regal eingebaut und heute fiel mir ein, dass ich ja noch die Lichtschranken einbauen muss. Also heute wieder raus, Löcher gebohrt, von unten die IR-Empfänger und über dem Gleis den IR-Sender angebaut. Alles verlötet und … funktioniert.
  • Die Software zur Darstellung von Gleisbild und Sensoren wird ständig erweitert. Momentan überlege ich, wie ich einen komfortablen Gleisbild-Editor schreiben könnte. Erste Ideen sind schon im Kopf, brauch nur Zeit…

23. 8. 19

Eine Woche Urlaub und nichts besseres zu tun gehabt, als löten, löten und basteln…

Mittlerweile sind hinzugekommen:

  • Ein Modul, an dem pro Controller 8 verschiedene LED-Kreise geschaltet werden können (PCF 8574 + ULN2803A).
  • Die MAX7219-Module für die Signale sind geändert, um nun über EIN Flachbandkabel acht Signale anzusteuern, was die Verkabelung nochmal wesentlich vereinfacht.
  • Module für einen Rückmeldebus S88-N: Ein Master, der am Raspberry angeschlossen ist und Clients die jeweils 16 Leitungen überwachen und den Zustand an den Master senden. Alle Module beinhalten einen Arduino.
  • Ein S88-Modul mit RFID-Leser, der die Lokadresse in 2 Bytes an den Master sendet.
  • Ein Modul, das den Schrittmotor für das Brauereitor steuert. (ein Arduino als I2C-Client mit einem Motortreiber)

Ausserdem wurde die Platte mit Stromversorgung/Router/Raspberry neu zusammengebaut, weil der CAN-Server nicht mehr im Router, sondern im Raspberry enthalten ist.

Das ganze System ist nun zweimal vorhanden: Eine zum Entwickeln und Ausprobieren und eine für den Hobbyraum.

Auf dem Brauereimodul wurde das Tor fest eingebaut, mit Blinklicht. Es hat mich einen Tag gekostet, die Mechanik so zu bauen, dass nichts mehr wackelt. (meine Nerven…)

Kleiner Einschub: Gestern (22.8.19) war ich mit meinem Vater spazieren. Wir haben uns die Gegend angesehen, die wir in etwa als Vorbild genommen haben. Die Hauptstrecke ist ja ziemlich weit oben und wir wollten uns die Böschung und die kleinen Heimgärten mal etwas genauer ansehen. „Werd scho wern…“. Auf jeden Fall wars ein sehr schöner Tag. Ich war mit ihm auf einer Brücke, auf der ich mit ihm vor über 40 Jahren das letzte Mal war, als er mich mitnahm, um dort Eisenbahn zu fotografieren. Irgendwie ein Gänsehaut-Moment. Wo sind die 40 Jahre hin ? Ich erinner mich noch gut an damals.

Heute sind wir beide der Meinung, dass es einfach nicht mehr so ist, wie früher. Schallschutzmauern und die Züge von heute sind einfach auch nicht mehr so schön wie früher. Alles surrt nur noch. Kein Rattern und Poltern. Ich vermisse meine E18, E44, E94, das schöne Grün, Blau oder Ozeanblau-Beige….Highlight gestern war eine V100 auf Z-Fahrt, aber das wars dann auch schon. Also…. holen wir uns die Zeit zurück…und basteln weiter daran 🙂

Ah ja … Am Dienstag (20.8.19) waren wir mit meinen Kindern in Nördlingen. Nachdem wir die Stadt auf der Stadtmauer umrundet hatten und uns im Bayerisch Pub gestärkt haben (da gibts auch was zu essen 😉 ) haben wir – wie solls auch anders sein- das Eisenbahnmuseum besucht. Mehrere Lokomotiven, die dort stehen, gehören ja seinen Spezln und da die Rede immer wieder davon ist, wenn sie zu Besuch kommen, wollte ich schon längst mal dort hin. Die Kinder waren ziemlich amüsiert und hielten mich für … (weiss ich nicht) als ich an den Lokomotiven schnupperte und den Geruch tief in mich einsog. Aber bei mir weckt dieser Geruch Erinnerungen von ganz früher, als wir immer auf Bahnhöfen und in den BWs unsere Wochenenden verbrachten. Danke Papa !

11. 8. 2019 Firmware-Upgrade

Heute hab ich die Firmware des Handreglers ein bischen erweitert.

Man kann nun:

  • Den Server herunterfahren und ausschalten (das ging vorher nur, wenn eine Tastatur und ein Bildschirm angeschlossen waren, oder über eine Remote-Sitzung von einem anderen Rechner aus).
  • Den einzelnen Steuermodulen ihre Nummer vergeben. Hierzu muss man das Steuermodul resetten und dann innerhalb der nächsten 10 Sekunden auf dem Mobilteil die zukünftige ID des Steuermoduls eintippen. Das Steuermodul sppeichert die neue Adresse im EEPROM und verwendet diese beim Start. Anmerkung: Früher musste beim Aufspielen der Firmware auf das Steuermodul diese Adresse vor dem Übersetzen im Programmcode eingetragen werden.
  • RS485-Steuersequenzen an den Server schicken, der sie auf dem RS485-Bus ausgibt. Somit können alle an die Steuermodule angeschlossenen Komponenten getestet werden.

Natürlich musste auch der Server angepasst werden, damit er die neuen Kommandos versteht und entsprechende Aktionen ausführt.

Modul zur Ansteuerung von Weichenantrieben (Magnetspulen)

Für das Arduino-Modul habe ich mal ein Zusatzmodul gebaut, das an den I2C-Bus angesteckt werden kann. Damit ist es möglich, die Weichen im unsichtbaren Teil mit herkömmlichen Magnet-Weichenschaltern anzusteuern.

6.8.2019: Was ich heute festgestellt habe: man kann so einen Weichenschalter zwar mit 12V Gleichstrom schalten, aber der ULN2803A liefert zu wenig Strom. Im Internet habe ich gefunden, dass man 2 oder 3 Kanäle eines ULN2803A parallel schalten muss, damit es funktioniert (ich habs mit 2 Ausgängen versucht-funktioniert). Also muss ich meine Platine noch um zusätzliche ULN2803A erweitern. Vielleicht bau ich morgen eine komplett neue. Ist einfacher.

7.8.2019 Eine komplett neue Platine erstellt. Leider funktioniert was immer noch nicht.

9.8.2019 Hab jetzt endlich den entscheidenden Hinweis gefunden: Der PCF8574 liefert scheinbar auch nicht genügend Strom, um zwei Eingänge des ULN2803A zu schalten. Man muss an die Ausgänge des PCF8574 Pullup-Widerstände gegen + schalten. Hab dafür 10k-Widerstandsnetzwerke genommen und … funktioniert. Das war ja ne schwere Geburt….

6. 8. 2019

Leider hat sich bei den Tests im Hobbyraum herausgestellt, daß ich jedes Mal die selbstgebauten Schienen (Kupferfolie auf Holz) putzen muss. Wie soll das dann erst werden, wenn das ganze Schattenbahnhof-Regal mit Zügen voll ist und kein Zug mehr fahren kann, weil das Kupfer oxidiert ist ?

Also hab ich mich entschieden, doch Gleise zu nehmen. Ich habe 2-Leiter-Gleise aus Neusilber gefunden, deren Preis annehmbar ist. Für den Mittelleiter verwende ich silberbeschichteten Kupferdraht (0,5mm), den ich das Gleis entlang spanne und alle 15-20cm um eine Schwelle wickle. Den ersten Test habe ich schon erfolgreich hinter mir. Und 12 Gleise (a 90cm) sind auch schon fertig. Insgesamt brauch ich ca 100 Meter…Oje… Aber das Fräsen und Bekleben mit Kupferfolie war auch nicht grad lustig. Und da würden mir auch noch einige Bretter fehlen.

Das Modul mit der Brauerei hat mittlerweile eine Strasse und das Betriebsgelände ist vorbereitet. Nur die Häuser sind noch nicht ganz fertig.

Eine weitere Idee spukt mir momentan im Kopf rum: Ein Fiddleyard für die Nebenbahn. Quasi eine Schiebebühne für komplette Züge bis ca 1,40m Länge. Die Bühne soll 40cm tief werden, dann haben ca 6 Züge Platz (glaub ich)-Vielleicht wird sie auch 60cm tief…. Spart Weichen. Und Platz. Mich fasziniert halt die Mechanik auch ein wenig….