Am Wochenende wurde abgebaut. Zumindest ein Modul. Das wanderte dann zu meinem Vater und wird seitdem landschaftlich vorbereitet.
Die letzten drei Schattenbahnhofsbereiche habe ich nun isoliert, an die Relaisbox angeschlossen und mit Rückmeldern versehen.
Da nun sowieso alles auseinandergerissen ist, hab ich gleich noch einen Kabelkanal abgebaut, der uns im Weg ist. Hier kommt demnächst der unsichtbare Teil der Nebenbahn hin. Wenn das erledigt ist, ist die Nebenbahn gleismässig fertig.
Bei der Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof zur Einfädelung haben mein Vater und ich den Modulübergang verbessert. War eine ziemnliche Bastelei, aber es sieht jetzt wesentlich stimmiger aus- Die 151 hängt nun nicht mehr mit 3 Achsen in der Luft.
In den letzten Tagen programmier ich ziemlich viel. Um das Programm jedoch richtig live testen zu können, muss ich aber zuerst noch 4 Schattenbahnhofblöcke trennen und mit Strom versorgen. Dazu wiederum müsste ich fast alle Module abbauen 🙁
Bei den Autotransportern stört mich der Pufferabstand gewaltig. Ich hab mir zum Test ein paar NEM-Deichseln und einen Satz NEM-Kurzkupplungen gekauft. Leider ist der Abstand damit auch nicht besser. Also hab ich nur die NEM-Deichseln genommen und sie mit einem Draht zusammengebunden. Das war dann schon eher das, wie ich es mir vorstelle
vorher (gruselig)nachher
S-Kurven z.B. bei engen Weichen und Gegenkurven sind damit übrigens kein Problem.
Idee ist nun, es mit Neodym-Magnet zu versuchen. Aber ich glaube, die Magnete werden das Gewicht des Zuges gerade in den Steigungen nicht halten können.
Letzten Mittwoch (10.06.20) waren ein paar Freunde meines Vaters da und haben sich die Bahn angesehen. Da der Automat leider nicht fertig wurde, war es etwas stressig alles am Laufen zu halten. Zusätzlich wollte ich die Nebenbahn dann auch noch vorführen. Also mit der 80er in den Bahnhof gefahren, Güterzug angekuppelt und losgefahren. Und prompt wurde ich gerügt „Der hat aber jetzt keine Bremsprobe gemacht“. Mist-Fehler…zu schnell losgefahren 🙂
Donnerstag bis heute habe ich dann einen PC von einem meiner Söhne aufgebaut, damit ich auch programmieren kann.
Heute habe ich dann schliesslich die Relaiskarten für die Fahrstrom-Versteilung auf die Schattenbahnhofsblöcke gebaut und an den RS485-Bus angeschlossen. Noch paar kleine Programme geschrieben und … nun kann man endlich mit einem Kommando die verschiedenen Blockabschnitte ein- und ausschalten.
Morgen versuch ich das Programm für den automatischen Schattenbahnhofsbetrieb zu verwirklichen. Denn am Mittwoch kommt wieder Besuch. Und da solls dann funktionieren.
Seit ein paar Tagen siehts im Hobbyraum aus wie in einer Rumpelkammer. Ich hab alle Bahnhofsmodule abgebaut, alle Kommoden unter dem Bahnhof nach vorne gezogen, damit ich an die Schattenbahnhofs-Auffahrt komme. Wegen der häufigen Kontaktprobleme musste ich dringend nochmal an die Schienen.
Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich die Rückmelde-Lichtschranken aufgebaut und verkabelt. Vielleicht schaffe ich es noch vor Mittwoch Abend, einen automatischen Betrieb hinzubekommen – ich glaub aber eher nicht. Denn aufräumen muss ich ja auch noch 🙁
Am schönsten sind die vielen Testfahrten, wenn mich mein Vater besucht. Die langen Züge über die Strecke fahren zu sehen ist schon eine Belohnung.
Also, die eingeschotterten Schienen zu trennen klappte relativ gut.
Nach der staubigen Arbeit (5 Mini-Trennscheiben verbraten) brauchte ich eine Belohnung. Also eine 50er ausgepackt und zum ersten Mal die RAG-Schüttgutwagen ausgepackt, die ich vor bestimmt schon 15 Jahren gekauft habe. Insgesamt waren es dann 18 Waggons, die über die Steigungen gezogen werden wollten. Gleich nach den ersten Metern jedoch war der Spass vorbei. Die 50er war etwas empfindlicher als die Testloks, die ich vorher benutzt habe. Sie blieb ziemlich oft stehen und fuhr wieder an oder blieb ganz stehen. Also die Waggons abgehängt und nur die Lok fahren lassen. Und da bemerkte ich allmählich, dass einige Stellen wirklich schwer zugänglich sind ….Zum Anschieben gehts ja, aber zum Putzen…auweia… Insgesamt bin ich ihr dann bestimmt an die 2 Stunden hinterhergelaufen, angeschoben, geputzt angeschoben, geputzt geputzt… Ächz… Eine Runde dauert ja an die 5- 6 Minuten, Und so war es dann 22:00 Uhr als sie endlich mit dem ganzen Zug fehlerfrei durchlief. Aber das war dann…. das worauf ich hingearbeitet habe. Die lange Gerade, eine schöne Kurve und der Abzweig.
Ungefähr 45 Sekunden ….. nicht lange, aber ….. YESSS
Die 3 Module der Einfädelung sind momentan durchgehend mit Gleis verbunden. Ich hab mir gedacht, ich probiers mal andersherum. Zuerst die Gleise durchgängig verlegen, dann an den Modulgrenzen schottern und wenn alles fest ist, mit dem Trennschleifer alles durchschneiden.
Wenns nicht klappt, … dann hab ich ein Problem. Heute hab ich geschottert, morgen wird getrennt.
11.07.2020 Das Modul wanderte in die Werkstatt meines Vaters- sprich in sein Wohnzimmer 🙂
30.07.2020 Derzeitiger Stand (Modul Tunnelausfahrt + Einfädelung I)
Hier entsteht der neue Zeltplatz mit Lagerfeuer – das frühere hat ja im neuen Hobbyraum leider keinen Platz.
Am vergangenen langen Wochenende und heute habe ich die Übergänge von beiden Streckenenden in den unsichtbaren Teil fertigbekommen. Endlich…
Man kann nun im Kreis fahren, ohne jedesmal im Kopfbahnhof halten und umsetzen zu müssen. Die Fahrt dauert ewig. Der sichtbare Teil macht dabei weniger als ein Drittel der gesamten Strecke.