Bei den letzten Arbeiten im Keller musste ich sehr oft an die Stellen, die sehr schwer erreichbar sind. Und dabei merkte ich … ich werd nicht jünger.
So hab ich mir nochmal Gedanken gemacht. Die vielen schwer erreichbaren Gleise und der komplizierte Klappmechanismus sind igentlich nur eine Folge der zwei grossen Schattenbahnhöfe. Alle probleme laufen immer wieder bei den Schattenbahnhöfen zusammen.
So hab ich nun beschlossen, die Idee, die ich zu Beginn hatte, doch zu versuchen und hab angefangen einen Modellbahnaufzug zu bauen. Da mir Aluprofile (gerade seit der Preissteigerung in den letzten Wochen) zu teuer sind, werde ich ein Holzgestell bauen.
Es werden 4 Teile a 1m, die man zusammenschrauben kann. Der Aufzug besteht aus zwei Gondeln a 8-9 Ebenen mit zwei Gleisen. Diese Gondeln hängen an Drahtseilen, die oben über Rollen geführt werden. So hebt sich das Gewicht der Gondeln auf. Bis auf das Gewicht der Züge, die man später gleihmässig verteilen sollte. Der Motor muss dann nur das Gewicht der Züge bewegen können.
Ich hoffe auf teure Laufschienen, Gewindestangen usw verzichten zu können, denn die einzelnen Bretter und die Schienen sind schon teuer genug.
Es wäre dann also ein Aufzug mit 32-36 Abstellgleisen zu je 4m. Kann sein, dass ich ein paar Güterzüge einkürzen muss.
Meine Idee beim ersten Aufzug mit den gefrästen Rillen und dem Kupferklebeband habe ich verworfen. Das Kupfer läuft zu schnell an und ist sehr empfindlich zu reinigen, da es halt nur ein Klebeband ist,
Derzeit schwirrt mir alles mögliche im Kopf rum und ich bin froh, wenn ich das Material für die ersten zwei (von 8) Gondelteile habe und anfangen kann zu bauen.
Bis der Aufzug fertig ist, bleiben die Schattenbahnhöfe usw wie sie sind. Nur für den Fall, dass der Aufzug doch nicht realisierbar ist.