Archiv des Autors: jurek

1.10.19 Pause !

Momentan ist wirklich Pause. Zumindest in Sachen Modelleisenbahn.

Parallel dazu habe ich ein anderes Projekt begonnen: Einen Dia- und Negativscanner.

Die Vorlagen werden jedoch nicht eingescanned, sondern mit einer 24MP-Digitalkamera abfotografiert. Und da es sich um sehr viele Negative und Dias handelt, möchte ich das weitgehendst von einem Roboter erledigt haben. Ziemliche Tüftelei. Aber: Es geht vorwärts….

Mein Vater hat mir heute jedoch eine nette Geschichte erzählt. Er bekommt ja von Zeit zu Zeit Unterstützung durch eine Haushaltshilfe. Die bewundert immer die Module, an denen wir gerade basteln. Oder wundert sich, dass es mein Vater überhaupt zulässt, dass in seiner Wohnung gebastelt wird. Gestern hat sie ihm erzählt, dass ihr Sohn eine Ausbildung macht und sie ihn besucht hat…am Kolumbusplatz… „und da sieht es genauso aus, wie da“ (auf dem Modul). 🙂 Kein Wunder… Wir haben uns die Gegend ja als Vorbild genommen 🙂



16.9.19 Pause ?

In der letzten Woche hat sich auf dem Böschungsmodul nicht viel geändert. Im Hobbyraum hab ich die ersten Rückmelder angeschlossen und den ersten RFID-Leser angeschlossen. Die erste Version mit dem RFID-Leser RDM630 war nicht so gut. Die Chips wurden nicht zuverlässig genug erkannt. Mit dem neuen Modul klappt es jetzt besser. Der Leser und die Lichtschranken werden direkt über den S88-Bus gespeist. Zumindest funktioniert das momentan noch recht gut. Ich hab allerdings schon einiges im Web gelesen…naja, Probleme sind dazu da, eine Lösung zu finden

Die ersten Webcams sind auch schon aufgebaut und getestet. Soweit auch ok.

Momentan warten wir auf ein 20kv-Ionisiermodul, weil ich ein neues Begrasungsgerät bauen möchte. Die Behälter für die Grasflocken sind schon vorbereitet

Zwei Behälter für das Begrasungsgerät

Rfid-chips sind auch unterwegs. In der Zwischenzeit schreib ich die Programmmodule, die den Zug dann automatisch steuern.

5.9.19 Gleisbild-Editor

ich glaube, er ist jetzt fertig: Mein Gleisbild-Editor.

Im Endeffekt eine kleine Webseite mit ein bischen Javascript.

Und so sieht das Ergebnis momentan aus:

Die Symbole hab ich aus einer Rocrail-Installation kopiert. Ein paar habe ich selbst erstellt.

Im Betrieb sendet der Server über Websocket Befehle an den Webbrowser, der die Darstellung daraufhin ändert. Getestet habe ich es schon, aber es wird noch weitaus komplizierter. Macht aber Spass, wenn man mal etwas sieht.

Das ganze dient eigentlich nur zur Anzeige. Man schaltet später die gewünschten Weichenstrassen und Signale mit dem mobilen Handregler.

29.8.19

Kaum ist wieder eine Woche vorbei, steht bei meinem Vater das erste Böschungsmodul fast fertig auf dem Tisch. Dabei haben wir erst gestern damit begonnen.

Was war sonst noch ?

  • Die Gleise für das Abstellregal kamen Anfang der Woche und ich habe die ersten 6 Bretter bereits fertig. Gestern in das Regal eingebaut und heute fiel mir ein, dass ich ja noch die Lichtschranken einbauen muss. Also heute wieder raus, Löcher gebohrt, von unten die IR-Empfänger und über dem Gleis den IR-Sender angebaut. Alles verlötet und … funktioniert.
  • Die Software zur Darstellung von Gleisbild und Sensoren wird ständig erweitert. Momentan überlege ich, wie ich einen komfortablen Gleisbild-Editor schreiben könnte. Erste Ideen sind schon im Kopf, brauch nur Zeit…

23. 8. 19

Eine Woche Urlaub und nichts besseres zu tun gehabt, als löten, löten und basteln…

Mittlerweile sind hinzugekommen:

  • Ein Modul, an dem pro Controller 8 verschiedene LED-Kreise geschaltet werden können (PCF 8574 + ULN2803A).
  • Die MAX7219-Module für die Signale sind geändert, um nun über EIN Flachbandkabel acht Signale anzusteuern, was die Verkabelung nochmal wesentlich vereinfacht.
  • Module für einen Rückmeldebus S88-N: Ein Master, der am Raspberry angeschlossen ist und Clients die jeweils 16 Leitungen überwachen und den Zustand an den Master senden. Alle Module beinhalten einen Arduino.
  • Ein S88-Modul mit RFID-Leser, der die Lokadresse in 2 Bytes an den Master sendet.
  • Ein Modul, das den Schrittmotor für das Brauereitor steuert. (ein Arduino als I2C-Client mit einem Motortreiber)

Ausserdem wurde die Platte mit Stromversorgung/Router/Raspberry neu zusammengebaut, weil der CAN-Server nicht mehr im Router, sondern im Raspberry enthalten ist.

Das ganze System ist nun zweimal vorhanden: Eine zum Entwickeln und Ausprobieren und eine für den Hobbyraum.

Auf dem Brauereimodul wurde das Tor fest eingebaut, mit Blinklicht. Es hat mich einen Tag gekostet, die Mechanik so zu bauen, dass nichts mehr wackelt. (meine Nerven…)

Kleiner Einschub: Gestern (22.8.19) war ich mit meinem Vater spazieren. Wir haben uns die Gegend angesehen, die wir in etwa als Vorbild genommen haben. Die Hauptstrecke ist ja ziemlich weit oben und wir wollten uns die Böschung und die kleinen Heimgärten mal etwas genauer ansehen. „Werd scho wern…“. Auf jeden Fall wars ein sehr schöner Tag. Ich war mit ihm auf einer Brücke, auf der ich mit ihm vor über 40 Jahren das letzte Mal war, als er mich mitnahm, um dort Eisenbahn zu fotografieren. Irgendwie ein Gänsehaut-Moment. Wo sind die 40 Jahre hin ? Ich erinner mich noch gut an damals.

Heute sind wir beide der Meinung, dass es einfach nicht mehr so ist, wie früher. Schallschutzmauern und die Züge von heute sind einfach auch nicht mehr so schön wie früher. Alles surrt nur noch. Kein Rattern und Poltern. Ich vermisse meine E18, E44, E94, das schöne Grün, Blau oder Ozeanblau-Beige….Highlight gestern war eine V100 auf Z-Fahrt, aber das wars dann auch schon. Also…. holen wir uns die Zeit zurück…und basteln weiter daran 🙂

Ah ja … Am Dienstag (20.8.19) waren wir mit meinen Kindern in Nördlingen. Nachdem wir die Stadt auf der Stadtmauer umrundet hatten und uns im Bayerisch Pub gestärkt haben (da gibts auch was zu essen 😉 ) haben wir – wie solls auch anders sein- das Eisenbahnmuseum besucht. Mehrere Lokomotiven, die dort stehen, gehören ja seinen Spezln und da die Rede immer wieder davon ist, wenn sie zu Besuch kommen, wollte ich schon längst mal dort hin. Die Kinder waren ziemlich amüsiert und hielten mich für … (weiss ich nicht) als ich an den Lokomotiven schnupperte und den Geruch tief in mich einsog. Aber bei mir weckt dieser Geruch Erinnerungen von ganz früher, als wir immer auf Bahnhöfen und in den BWs unsere Wochenenden verbrachten. Danke Papa !

11. 8. 2019 Firmware-Upgrade

Heute hab ich die Firmware des Handreglers ein bischen erweitert.

Man kann nun:

  • Den Server herunterfahren und ausschalten (das ging vorher nur, wenn eine Tastatur und ein Bildschirm angeschlossen waren, oder über eine Remote-Sitzung von einem anderen Rechner aus).
  • Den einzelnen Steuermodulen ihre Nummer vergeben. Hierzu muss man das Steuermodul resetten und dann innerhalb der nächsten 10 Sekunden auf dem Mobilteil die zukünftige ID des Steuermoduls eintippen. Das Steuermodul sppeichert die neue Adresse im EEPROM und verwendet diese beim Start. Anmerkung: Früher musste beim Aufspielen der Firmware auf das Steuermodul diese Adresse vor dem Übersetzen im Programmcode eingetragen werden.
  • RS485-Steuersequenzen an den Server schicken, der sie auf dem RS485-Bus ausgibt. Somit können alle an die Steuermodule angeschlossenen Komponenten getestet werden.

Natürlich musste auch der Server angepasst werden, damit er die neuen Kommandos versteht und entsprechende Aktionen ausführt.