
04.06.2020 Neuer Gleisplan


Also, die eingeschotterten Schienen zu trennen klappte relativ gut.


Nach der staubigen Arbeit (5 Mini-Trennscheiben verbraten) brauchte ich eine Belohnung. Also eine 50er ausgepackt und zum ersten Mal die RAG-Schüttgutwagen ausgepackt, die ich vor bestimmt schon 15 Jahren gekauft habe. Insgesamt waren es dann 18 Waggons, die über die Steigungen gezogen werden wollten. Gleich nach den ersten Metern jedoch war der Spass vorbei. Die 50er war etwas empfindlicher als die Testloks, die ich vorher benutzt habe. Sie blieb ziemlich oft stehen und fuhr wieder an oder blieb ganz stehen. Also die Waggons abgehängt und nur die Lok fahren lassen. Und da bemerkte ich allmählich, dass einige Stellen wirklich schwer zugänglich sind ….Zum Anschieben gehts ja, aber zum Putzen…auweia… Insgesamt bin ich ihr dann bestimmt an die 2 Stunden hinterhergelaufen, angeschoben, geputzt angeschoben, geputzt geputzt… Ächz… Eine Runde dauert ja an die 5- 6 Minuten, Und so war es dann 22:00 Uhr als sie endlich mit dem ganzen Zug fehlerfrei durchlief. Aber das war dann…. das worauf ich hingearbeitet habe. Die lange Gerade, eine schöne Kurve und der Abzweig.
Ungefähr 45 Sekunden ….. nicht lange, aber ….. YESSS


Mittlerweile ist auch das Modul für die Bahnhofsausfahrt der Nebenbahn (Richtung Schattenbahnhof) im Rohbau fertig. Das heisst:
Rahmen, Styrodurplatte + Gleise + Kabel.

Am vergangenen langen Wochenende und heute habe ich die Übergänge von beiden Streckenenden in den unsichtbaren Teil fertigbekommen. Endlich…

Man kann nun im Kreis fahren, ohne jedesmal im Kopfbahnhof halten und umsetzen zu müssen. Die Fahrt dauert ewig. Der sichtbare Teil macht dabei weniger als ein Drittel der gesamten Strecke.
Mein Vater hat die letzten Tage fleissig Bäume gebastelt. Sein Eisenbahnzimmer duftet leider nicht nach frischem Laub…eher nach Kleber… 🙂

Heute wars dann endlich soweit. Alle Module sind nun angeschlossen und die ersten Testfahrten vom Bahnhof zur Brauerei waren erfolgreich. Die Module müssen nur noch alle exakter ausgerichtet werden, denn an den Übergangen hoppelt der Zug doch noch ziemlich drüber.
Irgendwo muss die Nebenbahn ja hinfahren. Wie wärs mit einem Schattenbahnhof und anschliessender Kehrschleife ?
Über dem Schattenbahnhof wird vorne an die Bahnhofsgleise des Kopfbahnhofs noch ein 30cm tiefes Modul mit Strasse und Bahnhofsgebäuden gebaut werden.




In den letzten Tagen war ich fleissig:
-Für 3 Module von der Bahnhofsausfahrt bis zu den Bogenmodulen hab ich den Rahmen gebaut, Verstrebungen, die Trassenbretter und den Kork. Das Schwierige daran: Es wird eine Gleiseinfädelung, die den Schattenbahnhof in die Hauptstrecke einfädelt. Das bedeutet, die Streck zum Bahnhof steigt an, die beiden abzweigenden Gleise führen nach unten.
-Nebenbahn: Die Strecke vom zweiten Brauereimodul geht nun in einem Bogen unter die Hauptbahnhofmodule und mündet dort in einen 3-gleisigen Schattenbahnhof der von vorne her zugänglich ist. Am Ende führt es unter dem Bahnhofseinfahrtsmodul in eine Kehrschleife und zurück.
Ja, die Entscheidung ist nun gefallen. Gestern habe ich alle Module mit provisorischen Stützen aufgebaut, um auch die richtigen Höhen zu haben. Nur so kann ich feststellen, ob der Schattenbahnhof auch realisierbar ist. Uns gefiel das dann alles so gut, dass wir uns für diese Variante entschieden haben.
Wir haben dann gleich Ideen für die nächsten Modul geschmiedet:
Heute hab ich das Brett für die erste Schattenbahnhofs-Kehrschleife vorbereitet.