Heute habe ich mal versucht, ein paar Blumen zu pflanzen. Dazu hab ich mit nicht zu dünnflüssigem verdünnten Holzleim die Spitzen des Grases betupft und danach feingesiebte Schaumstofflocken drangeklebt. Anschliessend mit Haarspray fixiert.
vorher: zwei verschiedene Graslängenlange Grasfasern mit Flocken bestäubt (die Figuren werden da nicht bleiben. Nur für den Grössenvergleich)
Im zweiten Versuch habe ich Haarspray auf die Wiese gesprüht und dann direkt mit dem SIeb die feinen Flocken drübergestreut (im Bild vorne in der Mitte)
Da wir auf dem Flohmarkt jemanden kennenlernten, der eine Modellauto-Sammlung auflöst und er wirklich wunderschöne Autos hat, war und ist die Versuchung gross, sich dort mit Autos einzudecken. Bei den letzten Einkäufen hab ich ein paar Bilder gemacht. Gekauft wurde aber davor schon…viel mehr 🙂
3.4.19. Da ich mir gerne Kamerafahrten auf YT anschaue, habe ich mir schon lange vorgenommen, auch einen Kamerawagen zu basteln. Zwei Versuche mit günstigen Funkkameras aus China waren nicht sehr überzeugend.
Deswegen habe ich mir diese Woche eine Kamera für einen Raspberry-Pi Zero-W, den ich mir mal für ein anderes Projekt gekauft habe, schicken lassen. Als Stromversorgung dient eine Powerbank. Im Web hab ich ein Image gefunden, mit dem man nach 15 Minuten eine funktionierende WLAN-Webcam hat.
Kostenpunkt insgesamt 35 EUR.
Leider kann der RpiZero scheinbar nur ca 320×240 20fps flüssig übertragen, aber das reicht momentan erstmal aus.
Mittlerweile ist eine kleinere Powerbank gekommen und das ganze wurde in einen 4-Achsigen Güterwagen verstaut. Das USB-Kabel, das als Stromverorgung des Rpi dient, habe ich ersetzt. Auf dem Rpi sind zwei Goldkontakte, an die man + und – direkt anlöten kann. Auf der Wagenunterseite ist mein Mikroschalter. mit dem man den Rpi ein-und ausschalten kann
Auf dem Weichenmodul 2 wird ein Abstellgleis sein, das zu einem Raiffeisen-Silo führt. hier werden wir zum ersten Mal mit der Thematik konfrontiert ein Gleis in eine Strasse einzufassen. Wir werden es mit einem Kopfsteinpflaster versuchen. Momentan (27.3.19) warten wir noch auf die Modelliermasse und die Rollen mit der das Pflastermuster in die Modelliermasse geprägt wird.
1.4.19. Ich trau mich gar nicht, Bilder einzustellen. Das Ergebnis war furchtbar. Die Rolle ist nur ca 3cm breit. Damit einen Hof zu pflastern war nicht einfach, da es zwischen den einzelnen Bahnen durch den ungleichmässigen Druck oder die ungleichmässige Dicke der Modelliermasse zu Rändern kam.
Beim Bemalen hatten wir auch diverse Schattierungen, was uns überhaupt nicht gefiel.
Deswegen haben wir nach viel Arbeit wieder alles entfernt und werden nun eine fertige Strassenfolie aufkleben, die ich günstig aus einer Geschäftsauflösung gekauft habe. Momentan (3.4.19) warten wir auf die Folie.
Gestern (4.4.19) kam die Folie und war relativ schnell verbaut. Leider ist am Rand ein ziemlich dicker schwarzer Rand. Wenn man zwei Strassen nebeneinander kleben will, sollte dieser entfernt werden.
Um den Hof zu vergrössern wurde vorne noch ein schmales Zusatzmodul gebaut. Das hat auch den Zweck, die Modulfront vorne kontinuierlich fortzuführen, da das Weichenmodul mit der Front etwas weiter vorne ist als das Bahnhofsmodul.Zwar nicht 100% – aber wir geben uns damit zufrieden.
Es standen zwar alle Gleissorten (K/M/C-Gleis) von Märklin zur Verfügung, wir entschieden uns jedoch für das K-Gleis, um flexible Radien bauen zu können.
Für den Schotter kaufte ich Basalt-Schotter und gleich auf Vorrat für die ganze Anlage. Zum Einkleben ein Latexbinder-Gemisch mit Wasser und etwas Spülmittel.
Mischungsverhältnis Latex:Wasser:Spülmittel = 1:2:ein paar Tropfen
Leider merkten wir nach dem ersten Modul, dass der Schotter beim Einkleben ziemlich dunkel-fast schwarz wurde. Im Internet fand ich einen Tip, den schwarzen Schotter mit Steinstaub zu bestäuben und so aufzuhellen. Es stellte sich jedoch heraus, dass das Ergebnis ziemlich unregelmässig wurde. Also kauften wir noch Granitschotter nach-wieder auf Vorrat für alle Module.
Beim Zusammenstellen der Module fiel der Basaltschotter jedoch ziemlich aus der Reihe. Deswegen wurde dieses Modul nachgeschottert. Damit die Schwellen noch zu sehen sind, durfte nur eine ganz dünne Schicht gestreut werden. Das ergab dann eine Arbeitszeit von 5 Stunden für dieses eine Modul, statt der sonst üblichen 2-3 Stunden.
Die meisten Bäume wurden selbst beflockt. Als Gerüst dienten Plastikrohlinge oder aber auch natürliches Material, wie zum Beispiel Wurzeln von Sonnenblumen, die gewaschen und auf einer Wäscheleine im Bad getrocknet wurden.