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23.12.19 kurz vor Weihnachten

Im Hobbyraum und bei den Modulen tut sich derzeit momentan nichts. Wir vertreiben uns die Zeit mit Modellbahnbörsen und Häuserbasteln. Zum Geburtstag hat mir mein Vater 3 Wohnhäuser geschenkt, die zusammengebaut werden müssen.

Ausserdem plane ich einen neuen Aufzug. Ich möchte das ganze Regal beweglich machen und den bisherigen Aufzug- das Einfahrtgleis- weglassen, um den Platzverbrauch zu minimieren. Er wird dann statt 7 Meter nur 3,50 Meter lang sein. Das bedeutet aber, daß das ganze Gewicht (Regal und Züge) – ich schätze mal so um die 100kg – bewegt werden müssen.

Dazu hab ich mir in unserem 1:1 Bürohochhaus die Aufzüge genauer angesehen. Dort sieht man alles gut und deutlich, weil sie an der Aussenfassade in einem Glasturm fahren.

Die Mechanik der Rollen und Stahlträger habe ich versucht nachzubauen und es funktioniert im ersten Rohbau ganz gut.

Wenn der Aufzug aufgestellt wird, stell ich ein paar Bilder ein.

Ausserdem wird es bzgl. Aufzug noch folgende Änderungen geben:

  • Die Ein- und Ausfahrt findet auf verschiedenen Ebenen statt.
  • Der Aufzug ist von beiden Seiten befahrbar.

Das bedeutet, die Steuerlogik wird um einiges komplizierter.

Aber wie sagen wir immer ? „Werd scho wern“ .

Morgen ist Weihnachten. Und schon über ein Jahr Modellbahnbau rum

1.10.19 Pause !

Momentan ist wirklich Pause. Zumindest in Sachen Modelleisenbahn.

Parallel dazu habe ich ein anderes Projekt begonnen: Einen Dia- und Negativscanner.

Die Vorlagen werden jedoch nicht eingescanned, sondern mit einer 24MP-Digitalkamera abfotografiert. Und da es sich um sehr viele Negative und Dias handelt, möchte ich das weitgehendst von einem Roboter erledigt haben. Ziemliche Tüftelei. Aber: Es geht vorwärts….

Mein Vater hat mir heute jedoch eine nette Geschichte erzählt. Er bekommt ja von Zeit zu Zeit Unterstützung durch eine Haushaltshilfe. Die bewundert immer die Module, an denen wir gerade basteln. Oder wundert sich, dass es mein Vater überhaupt zulässt, dass in seiner Wohnung gebastelt wird. Gestern hat sie ihm erzählt, dass ihr Sohn eine Ausbildung macht und sie ihn besucht hat…am Kolumbusplatz… „und da sieht es genauso aus, wie da“ (auf dem Modul). 🙂 Kein Wunder… Wir haben uns die Gegend ja als Vorbild genommen 🙂



16.9.19 Pause ?

In der letzten Woche hat sich auf dem Böschungsmodul nicht viel geändert. Im Hobbyraum hab ich die ersten Rückmelder angeschlossen und den ersten RFID-Leser angeschlossen. Die erste Version mit dem RFID-Leser RDM630 war nicht so gut. Die Chips wurden nicht zuverlässig genug erkannt. Mit dem neuen Modul klappt es jetzt besser. Der Leser und die Lichtschranken werden direkt über den S88-Bus gespeist. Zumindest funktioniert das momentan noch recht gut. Ich hab allerdings schon einiges im Web gelesen…naja, Probleme sind dazu da, eine Lösung zu finden

Die ersten Webcams sind auch schon aufgebaut und getestet. Soweit auch ok.

Momentan warten wir auf ein 20kv-Ionisiermodul, weil ich ein neues Begrasungsgerät bauen möchte. Die Behälter für die Grasflocken sind schon vorbereitet

Zwei Behälter für das Begrasungsgerät

Rfid-chips sind auch unterwegs. In der Zwischenzeit schreib ich die Programmmodule, die den Zug dann automatisch steuern.

29.8.19

Kaum ist wieder eine Woche vorbei, steht bei meinem Vater das erste Böschungsmodul fast fertig auf dem Tisch. Dabei haben wir erst gestern damit begonnen.

Was war sonst noch ?

  • Die Gleise für das Abstellregal kamen Anfang der Woche und ich habe die ersten 6 Bretter bereits fertig. Gestern in das Regal eingebaut und heute fiel mir ein, dass ich ja noch die Lichtschranken einbauen muss. Also heute wieder raus, Löcher gebohrt, von unten die IR-Empfänger und über dem Gleis den IR-Sender angebaut. Alles verlötet und … funktioniert.
  • Die Software zur Darstellung von Gleisbild und Sensoren wird ständig erweitert. Momentan überlege ich, wie ich einen komfortablen Gleisbild-Editor schreiben könnte. Erste Ideen sind schon im Kopf, brauch nur Zeit…

23. 8. 19

Eine Woche Urlaub und nichts besseres zu tun gehabt, als löten, löten und basteln…

Mittlerweile sind hinzugekommen:

  • Ein Modul, an dem pro Controller 8 verschiedene LED-Kreise geschaltet werden können (PCF 8574 + ULN2803A).
  • Die MAX7219-Module für die Signale sind geändert, um nun über EIN Flachbandkabel acht Signale anzusteuern, was die Verkabelung nochmal wesentlich vereinfacht.
  • Module für einen Rückmeldebus S88-N: Ein Master, der am Raspberry angeschlossen ist und Clients die jeweils 16 Leitungen überwachen und den Zustand an den Master senden. Alle Module beinhalten einen Arduino.
  • Ein S88-Modul mit RFID-Leser, der die Lokadresse in 2 Bytes an den Master sendet.
  • Ein Modul, das den Schrittmotor für das Brauereitor steuert. (ein Arduino als I2C-Client mit einem Motortreiber)

Ausserdem wurde die Platte mit Stromversorgung/Router/Raspberry neu zusammengebaut, weil der CAN-Server nicht mehr im Router, sondern im Raspberry enthalten ist.

Das ganze System ist nun zweimal vorhanden: Eine zum Entwickeln und Ausprobieren und eine für den Hobbyraum.

Auf dem Brauereimodul wurde das Tor fest eingebaut, mit Blinklicht. Es hat mich einen Tag gekostet, die Mechanik so zu bauen, dass nichts mehr wackelt. (meine Nerven…)

Kleiner Einschub: Gestern (22.8.19) war ich mit meinem Vater spazieren. Wir haben uns die Gegend angesehen, die wir in etwa als Vorbild genommen haben. Die Hauptstrecke ist ja ziemlich weit oben und wir wollten uns die Böschung und die kleinen Heimgärten mal etwas genauer ansehen. „Werd scho wern…“. Auf jeden Fall wars ein sehr schöner Tag. Ich war mit ihm auf einer Brücke, auf der ich mit ihm vor über 40 Jahren das letzte Mal war, als er mich mitnahm, um dort Eisenbahn zu fotografieren. Irgendwie ein Gänsehaut-Moment. Wo sind die 40 Jahre hin ? Ich erinner mich noch gut an damals.

Heute sind wir beide der Meinung, dass es einfach nicht mehr so ist, wie früher. Schallschutzmauern und die Züge von heute sind einfach auch nicht mehr so schön wie früher. Alles surrt nur noch. Kein Rattern und Poltern. Ich vermisse meine E18, E44, E94, das schöne Grün, Blau oder Ozeanblau-Beige….Highlight gestern war eine V100 auf Z-Fahrt, aber das wars dann auch schon. Also…. holen wir uns die Zeit zurück…und basteln weiter daran 🙂

Ah ja … Am Dienstag (20.8.19) waren wir mit meinen Kindern in Nördlingen. Nachdem wir die Stadt auf der Stadtmauer umrundet hatten und uns im Bayerisch Pub gestärkt haben (da gibts auch was zu essen 😉 ) haben wir – wie solls auch anders sein- das Eisenbahnmuseum besucht. Mehrere Lokomotiven, die dort stehen, gehören ja seinen Spezln und da die Rede immer wieder davon ist, wenn sie zu Besuch kommen, wollte ich schon längst mal dort hin. Die Kinder waren ziemlich amüsiert und hielten mich für … (weiss ich nicht) als ich an den Lokomotiven schnupperte und den Geruch tief in mich einsog. Aber bei mir weckt dieser Geruch Erinnerungen von ganz früher, als wir immer auf Bahnhöfen und in den BWs unsere Wochenenden verbrachten. Danke Papa !

6. 8. 2019

Leider hat sich bei den Tests im Hobbyraum herausgestellt, daß ich jedes Mal die selbstgebauten Schienen (Kupferfolie auf Holz) putzen muss. Wie soll das dann erst werden, wenn das ganze Schattenbahnhof-Regal mit Zügen voll ist und kein Zug mehr fahren kann, weil das Kupfer oxidiert ist ?

Also hab ich mich entschieden, doch Gleise zu nehmen. Ich habe 2-Leiter-Gleise aus Neusilber gefunden, deren Preis annehmbar ist. Für den Mittelleiter verwende ich silberbeschichteten Kupferdraht (0,5mm), den ich das Gleis entlang spanne und alle 15-20cm um eine Schwelle wickle. Den ersten Test habe ich schon erfolgreich hinter mir. Und 12 Gleise (a 90cm) sind auch schon fertig. Insgesamt brauch ich ca 100 Meter…Oje… Aber das Fräsen und Bekleben mit Kupferfolie war auch nicht grad lustig. Und da würden mir auch noch einige Bretter fehlen.

Das Modul mit der Brauerei hat mittlerweile eine Strasse und das Betriebsgelände ist vorbereitet. Nur die Häuser sind noch nicht ganz fertig.

Eine weitere Idee spukt mir momentan im Kopf rum: Ein Fiddleyard für die Nebenbahn. Quasi eine Schiebebühne für komplette Züge bis ca 1,40m Länge. Die Bühne soll 40cm tief werden, dann haben ca 6 Züge Platz (glaub ich)-Vielleicht wird sie auch 60cm tief…. Spart Weichen. Und Platz. Mich fasziniert halt die Mechanik auch ein wenig….