in den letzten Wochen entstand das Villenviertel, das eine Ecke hinter den Böschungsmodulen an der Brauerei ausfüllen wird.
05.03.2021 Um das Villenviertel nun in die Ecke zu bekommen, haben wir gestern eine Vorrichtung gebaut: Zwei Balken die in zwei Haken in der Ecke eingeklinkt werden können und vorne zwei ausklappbare Füsse haben.
und damit konnte das Modul nun an Ort und Stelle gebracht werden:
In den letzten Monaten waren wir fleissig, allerdings mit einer anderen Baustelle, beschäftigt. Seit langem bestand schon der Plan einige wichtige Dokumente und Fotos zu digitalisieren.
Dazu habe ich zwei verschiedene Scanner angeschafft:
Epson V850 Pro Flachbett-Scanner für Dias und Negative und
den Brother ADS2700W, einen schnellen Einzugscanner.
Mit diesen habe ich seit Anfang September mehr als
10000 Dias und Negative
5000 Seiten Umlaufpläne
15000 Seiten Stationierungsverzeichnisse
digitalisiert. Wobei wir ca 6000 Dias neu rahmen mussten, was eine Arbeit war, die „gleich nach dem Flöhefangen kommt“, wie mein Vater es nannte. Und natürlich bekam jedes Dia einen Aufkleber mit einer Nummer.
Danach müssen die Fotos noch in einer Datenbank verwaltbar abgelegt werden. Dazu hab ich mir eine eigene Software geschrieben, damit ich alles nach meinen Wünschen anpassen kann.
Seit ein paar Tagen siehts im Hobbyraum aus wie in einer Rumpelkammer. Ich hab alle Bahnhofsmodule abgebaut, alle Kommoden unter dem Bahnhof nach vorne gezogen, damit ich an die Schattenbahnhofs-Auffahrt komme. Wegen der häufigen Kontaktprobleme musste ich dringend nochmal an die Schienen.
Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich die Rückmelde-Lichtschranken aufgebaut und verkabelt. Vielleicht schaffe ich es noch vor Mittwoch Abend, einen automatischen Betrieb hinzubekommen – ich glaub aber eher nicht. Denn aufräumen muss ich ja auch noch 🙁
Am schönsten sind die vielen Testfahrten, wenn mich mein Vater besucht. Die langen Züge über die Strecke fahren zu sehen ist schon eine Belohnung.
Am vergangenen langen Wochenende und heute habe ich die Übergänge von beiden Streckenenden in den unsichtbaren Teil fertigbekommen. Endlich…
Man kann nun im Kreis fahren, ohne jedesmal im Kopfbahnhof halten und umsetzen zu müssen. Die Fahrt dauert ewig. Der sichtbare Teil macht dabei weniger als ein Drittel der gesamten Strecke.
Heute wars dann endlich soweit. Alle Module sind nun angeschlossen und die ersten Testfahrten vom Bahnhof zur Brauerei waren erfolgreich. Die Module müssen nur noch alle exakter ausgerichtet werden, denn an den Übergangen hoppelt der Zug doch noch ziemlich drüber.
Nachdem ich gestern den halben Tag mit Zusägen der Trassenbretter für den Nebenbahn-Schattenbahnhof, bzw. die Zufahrt und die Kehrschleife zugebracht habe, kamen heute die Entkupplungsgleise für den Schattenbahnhof an. So kann man später auch den Schattenbahnhof zum manuellen Betrieb verwenden.
Ausserdem hab ich heute die Gleise der 3 Einfädelungsmodule verkabelt und befestigt.
Für morgen hab ich mir vorgenommen, die Stromversorgung fertig zu machen und auch die anderen Module anzuschliessen. Ich freu mich schon einen Zug mal komplett aus dem Bahnhof fahren zu lassen bis zu den Böschungsmodulen hinter der Brauerei. Das wird bestimmt ein langer Tag/Abend.
6.4. Stromkabel und Netzwerkkabel durch den ganzen Keller bis zu meinem privaten Anschluss verlegt. Zwei ziemlich grosse Löcher gebohrt-ich liebe meine Bohrmaschine 🙂 Aussenlampe anschliessen schlug fehl, weil ich keinen Strom gefunden habe.
7.4. Licht im Hobbyraum auf eigenen Stromanschluss umgeschaltet. Es fehlt noch ein Funkschalter, um das Licht von der Eingangstür aus einschalten zu können. Das Netzwerkkabel im Hobbyraum ist auch schon in einer Dose.
8.4. Platte für Zufahrt zur Schattenbahnhof-Steigung, Erste (von 4) Querverbindung zum rechten Schattenbahnhofsteil. Netzwerkdose am anderen Ende des Kellers.
9.4. Ausnahmsweise mal nicht Modellbahn: Wohnungsübergabe, Schlafzimmer+Küche streichen
Ja, die Entscheidung ist nun gefallen. Gestern habe ich alle Module mit provisorischen Stützen aufgebaut, um auch die richtigen Höhen zu haben. Nur so kann ich feststellen, ob der Schattenbahnhof auch realisierbar ist. Uns gefiel das dann alles so gut, dass wir uns für diese Variante entschieden haben.
Wir haben dann gleich Ideen für die nächsten Modul geschmiedet:
Ein Gleisabzweig, bzw eine Einfädelung, wobei die Hauptstrecke vor dem Bahnhof ansteigt, bzw die Abzweigstrecke nach unten geht und im Schattenbahnhof verschwindet.
Platz fürs BW mit Drehscheibe und Lokschuppen ist noch nicht ganz sicher
Ein Gleisanschluss für den Eisenwarenhandel
Heute hab ich das Brett für die erste Schattenbahnhofs-Kehrschleife vorbereitet.
Mittlerweile ist unser neuer Hobbyraum einzugsfähig. In den letzten zwei Tagen wurden die meisten Module, Stützen, Gleise, Waggons und Kommoden schon dorthin transportiert.
Meine Kinder helfen mir, die nicht ganz leichten Sachen die 5 Stockwerke nach unten zu tragen.
Ja und dann steht man da in dem Raum und sieht eine Mauer, die auf dem Grundrissplan irgendwie nicht so offensichtlich war (die mit den Rohren). Und der Plan, der die letzten 5 Monate durchdacht wurde, fällt zusammen…
Deswegen wurden die Module mittlerweile schon ungefähr 5x komplett neu und immer wieder anders aufgebaut. Die richtige Lösung habe ich noch nicht gefunden. Mehrere Punkte müssen vereinbar sein:
Die Anlage soll einen Sinn ergeben
Die Paradestrecke soll möglichst lang sein
Viele und lange Züge müssen abstellbar sein
Die bisher gebauten Module sollen weitestmöglich verwendet werden
Der Raum soll trotzdem auch noch Freiraum bieten.
Tja… jetzt schau ma einfach mal weiter… Werd scho wern…